Historie

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In die Zukunft blicken – das ist das Motto unserer Unternehmenshistorie, unserer Werte und unseres Leitbildes, denn wer nach vorne schaut, bleibt nicht zurück.

1955

Nach einer Anfangszeit, in der sich das Geschäft auf die Verschrottung und Wiederverwertung von Eisenmaterial konzentrierte, gründete Andrea Pittini im Zeichen einer allgemeinen Aufbruchstimmung eine erste Drahtziehanlage in Gemona.

1961

Nach dem Umzug in das neu entstehende Gewerbegebiet in Rivoli di Osoppo beginnt Metallurgiche Pittini als erstes Unternehmen in Italien mit der Produktion von Gitterträgern. Dieses Produkt wird die Bauindustrie mit dem Beginn der Industrialisierung und der Fertigbauweise revolutionieren und das Land in den Boomjahren der Wirtschaft nach vorne bringen. Einige Jahre später wird die Produktion auch auf elektro-geschweißte Matten ausgeweitet.

1971

In einem der modernsten und effizientesten Walzwerke jener Zeit wird im Oktober 1971 in Osoppo die Walzdrahtproduktion für Baustahl aufgenommen. Die wöchentliche Produktion übersteigt 2.000 Tonnen. Es beginnt der Kontrollprozess des Produktionsverfahrens als Garantie für die Zuverlässigkeit der eigenen Produkte.

1975

Mitte der 1970er Jahre wird von oben die Vertikalisierung des Produktionsprozesses abgeschlossen, mit der die komplette Kontrolle des gesamten Prozesses garantiert wird. Im April 1975 wird dank des unternehmenseigenen Know-hows der erste Stahl in dem Werk abgestochen, das noch heute eines der innovativsten und leistungsstärksten Elektrostahlwerke Europas ist.

1976

Am 6. Mai 1976 zerstört ein schweres Erdbeben die Anlagen der Gruppe und fordert zahlreiche Todesopfer. Dank der Anpassungsfähigkeit und Entschlossenheit aller Mitarbeiter können schon kurz nach diesem tragischen Ereignis der Wiederaufbau des Unternehmens und der Neustart in kürzester Zeit beginnen. Es wird ein neues Drahtwalzwerk mit der damals besten Technologie installiert. Diese Erfahrung wird die Einstellung aller Mitarbeiter des Unternehmens und die Entschlossenheit und den Willen zum Neustart nach jedem Rückschlag prägen.

1982

Die Vision der Gruppe, die verschiedenen Produktionsanlagen zu integrieren, nimmt in den 1970er Jahren mit SIAT (Link zur Seite SIAT) konkret Gestalt an. 1982 folgt dann die Übernahme des Schweißdrahtherstellers Pittarc (Link zur Seite PITTARC). Ziel ist die Erweiterung des Angebots zuverlässiger Lösungen auch im Maschinenbau und der Erwerb von Know-how in allen Phasen des Produktionsprozesses.

1990

Mit der Übernahme von La Veneta Reti (Link zur Seite LVR) und der Installation eines Stabwalzwerks kann die Pittini Gruppe ihr Angebot an Lösungen für die Bauindustrie erweitern. Pittini wird damit zu einem zuverlässigen Partner der Bauindustrie und trägt mit seinem Stahl zum Bau bedeutender Infrastrukturprojekte in Italien und im Ausland bei.

1997

Seit jeher in der Erforschung von Lösungen und Produkten für erdbebensicheres Bauen engagiert, führt die Gruppe 1997 den ersten hochduktilen Stahl zur Verstärkung von Stahlbeton ein – HD® – ein Produkt, das das Baugewerbe revolutioniert und die Vorschriften für erdbebensicheren Stahl vorwegnimmt.

2002

2002 fährt Ferriere Nord die weltweit erste Anlage zur Produktion von warmgewalztem Rundstahl auf JUMBO-Coils an. Ein Produkt, das dank der Platzeinsparung und den Einsparungen bei den Produktionszeiten die Verwendung und das Handling von Rundstahl seitens der Geschäftspartner verändern wird.

2003

Die Pittini Gruppe eröffnet die Officina Pittini per la formazione, eine der ersten Corporate Schools in Italien.
Ziel dieser Schule ist die Förderung der beruflichen Kompetenzen und Weiterentwicklung aller Mitarbeiter der Gruppe, um weiterhin in die Innovation zu investieren. Mehr entdecken.

2007

Mit der Übernahme der auf die Produktion von Bewehrungsmatten spezialisierten Unternehmen Kovinar in Slowenien und von BSTG in Österreich 2013 wird die Pittini Gruppe europäischer Marktführer in diesem Bereich.
Die Nähe dieser Produktionsstätten zu den wichtigsten Absatzmärkten der Gruppe bietet die Möglichkeit, die eigenen Geschäftspartner aus nächster Nähe optimal zu begleiten.

2015

Die JUMBO-Anlage wird 2015 komplett erneuert, um die Produktion von Rundstahl für Stahlbeton auf Coils mit bis zu 5 t Gewicht zu ermöglichen. Wieder einmal mehr ist es die weltweit erste Anlage, die warmgewalzte Coils in dieser Größenordnung herstellen kann und damit auf die Erfordernisse der Geschäftspartner in der Stahlverarbeitung eingeht.

2016

In dem im Vorjahr übernommenen Werk in Verona wird das Masterplan-Projekt gestartet, das die Modernisierung der Schmelzanlage und den Bau eines der weltweit innovativsten und leistungsstärksten Walzwerke für die Walzdrahtproduktion umfasst.

2018

Einführung des neuen Images der Pittini Gruppe. Nach einem langen Prozess ständiger Innovationen entsteht das Bedürfnis, allen Geschäftspartnern die erfolgten Veränderungen mitzuteilen, um weiterhin eine Vorreiterrolle einzunehmen und gemeinsam eine bessere Zukunft aufzubauen.