RUSTEEL

RUSTEEL (Effect of corrosion on low-cycle (seismic) fatigue – Behaviour of high strength steel reinforcing bars) (2008 – 2012)

Projektförderung: RFCS – Vertrag Nr. RFSR-CT-2009-00023
Position von Ferriere Nord: Projektpartner
Projektkoordinator: Consorzio Pisa Ricerche
Weitere Projektpartner: Università di Pisa (Italien), Riva Acciaio (Italien), ISB – Istitut für Stahlbetonbewehrung (Deutschland), University of Patras (Griechenland), ISQ – INSTITUTE DE Saldadura e Qualidade (Portugal)

Die Dissipationsfähigkeit moderner Stahlbeton- und Stahl-Beton-Verbundtragwerke hängt eng mit der Drehfähigkeit der Knotenpunkte zusammen; diese wiederum hängt direkt von den geometrischen und mechanischen Eigenschaften der Querschnitte und von der Duktilität der Stahlstäbe (Dehnung und Energiedissipation) ab.

Derzeit ist das Verhalten bei oligozyklischer Ermüdung von Stäben für Stahlbeton nicht sehr gut bekannt, und im Rahmen der europäischen Vorschriften wurden noch keine Prüfungen festgelegt, die das Verhalten der Stäbe bei Erdbeben (Kurzzeitfestigkeitsprüfungen – LCF) charakterisieren.

Ziel des europäischen Forschungsprojekts RUSTEEL war die Analyse der kombinierten Wirkung von Erdbeben (Verhalten bei oligozyklischer Ermüdung) und Korrosionsempfindlichkeit auf das Verhalten von Stahlstäben für Stahlbeton und Stahl-Beton-Verbundtragwerke.

Es wurden numerische und experimentelle Analysen an verschiedenen korrodierten und nicht korrodierten Stahlstabarten (warmgewalzt mit Tempcore-Verfahren, gestreckt, mikrolegiert, gezogen) und der entsprechende Vergleich mit der bei Erdbeben geforderten Duktilität durchgeführt.

Rusteel1

Rusteel2

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