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24.08.2018

Die Stahlgitter der Pittini-Gruppe verbinden den Tunnel der Zukunft

Der Brennerbasistunnel hat die Baustahlmatten der Pittini-Gruppe für den Bau des Eisenbahntunnels ausgewählt, der das Herz Europas verbindet.

Heute besuchen wir die Alpen, um über eines der wichtigsten europäischen Infrastrukturprojekte in den letzten Jahren zu berichten.
Haben Sie bereits geraten, worum es sich handelt? Wir sprechen vom neuen Brenner-Eisenbahntunnel, der nach Fertigstellung längsten unterirdischen Bahnverbindung der Welt.

Aber fangen wir von vorne an…  
Der erste, der über dieses Projekt sprach, war der italienische Ingenieur Giovanni Qualizza im Jahr 1847. Die Idee wurde jedoch für mehr als 160 Jahre nicht aufgegriffen. Dann beschloss jedoch die UIC-Gruppe (Union internationale des chemins de fer) im Jahr 1971, eine Machbarkeitsstudie für die neue Brenner-Bahnstrecke zu starten.
Der Plan wurde diesmal in den Folgejahren von Österreich und Italien genehmigt und unterstützt, da diese Länder sich der erheblichen Bedeutung des transalpinen Abschnitts als Transit- und Transportroute für ganz Europa bewusst waren und daher die Vereinbarung für die tatsächliche Umsetzung unterzeichneten.

 

Die Bauarbeiten für den Tunnel begannen im Jahr 2007 vom Erkundungstunnel aus und sollten bis einschließlich 2027 abgeschlossen sein.
Der Brennertunnel wird dann also der längste Eisenbahntunnel der Welt sein, und zwar mit einer Gesamtlänge von etwa 230 Kilometer, von denen 88 km bereits ausgegraben sind, und auf einer Höhe von 794 m unterhalb des Brennerpasses verlaufen. Der gesamte Tunnel wird aus einem komplexen Tunnelsystem bestehen: einem Erkundungstunnel, zwei Haupttunneln und vier Seitentunneln. Letztere befinden sich in Ampass, Ahrental und Wolf auf österreichischem Gebiet sowie in Mules in Italien und dienen der Verbindung mit der Außenwelt.

Das Bauwerk stellt ein modernes und effektives Infrastrukturprojekt dar und bringt einen enormen Nutzen für den Umweltschutz mit sich, da der Lkw-Fernverkehr von der Straße auf die Schiene verlegt wird, was zudem zu einer erheblichen Zeitersparnis für Autofahrer führt.

Zum Bau dieses Eisenbahntunnels hat auch die Pittini-Gruppebeigetragen.
Für die Baustelle des Brennerbasistunnels (BBT), dem zentralen Element der neuen Bahnstrecke zwischen Fortezza (Italien) und Innsbruck (Österreich), wurden rund 4.400 Tonnen maßgefertigte Baustahlmatten vom Standort der österreichischen Tochtergesellschaft BSTG Gmbh geliefert.

Die Entscheidung zugunsten der von BSTG hergestellten elektrogeschweißten Baustahlmatten wurde aufgrund der hohen Qualität der Produktion und der Dienstleistungen gefällt, die das Unternehmen seinen Kunden bietet.
Dieses wichtige Projekt wurde direkt von den Kunden Strabag und Arge Baustahl, betreut, zwei führenden Unternehmen in der Baubranche auf europäischer Ebene.

Sind Sie bereit, die Alpen mit einer Geschwindigkeit von 250 km/h in 25 Minuten mit dem Zug zu durchqueren?
2027 wird dies möglich sein. Dasselbe Jahr wird außerdem einen wichtigen Wendepunkt für die Welt des Schienenverkehrs in Nordeuropa darstellen.